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Upgrade Mailserver

Neuer Mail- und Fileserver ist die cech05. Wie gewohnt kann auf Mails via IMAP (TLS/SSL) und POP3/POP3s sowie über eine SSH-Einwahl auch mit den Unix-üblichen Werkzeugen (pine, mutt, mail) zugegriffen werden. Plain IMAP (also ohne Verschlüsselung) wird nicht mehr unterstützt!
Zusätzlich steht ein Webmail-Interface (Anbindung über IMAP) zur Verfügung, das für den weltweiten Zugriff freigeschaltet ist und auch den Versand von Mails "von außen" ermöglicht.
Nutzer, die bisher IMAP verwendet haben oder verwenden werden können mit dem Webmail-Interface auf ihre komplette IMAP-Mail-Hierarchie zugreifen sofern sie Serverseitig hinterlegt ist. Aus Performance-Gründen ist für den lokalen Zugriff hier am (ehemaligen) Institut jedoch IMAP (direkt) dem Webmailer vorzuziehen.
Darüber hinaus sind alle Home-Verzeichnisse (dort wo auch die speziellen IMAP-Folder liegen) via Samba (also als Windows-Netzlaufwerk) ansprechbar und können zur Dateiablage für wichtige Daten benutzt werden (diese gehen auch ins campusweite Backupsystem des ZIH).

Hinweise zur Benutzung


POP3

(von POP3 wird abgeraten, besser IMAP benutzen).

Bei Mailabruf via POP3 müssen lediglich die Server-Einträge für POP-Server und SMTP-Server jeweils von cech04 auf cech05 geändert werden. Benutzernamen sind unverändert. Parallelzugriff über zwei Accounts (einer auf die cech04 und einer auf die cech05) sind unbedingt zu vermeiden, da sich beide Maschinen die Filesysteme teilen und es bei Doppelzugriff unter Umständen wegen Problemen mit dem File-Locking zu Inkonsistenzen (sprich: Mailverlust im schlimmsten Falle) kommen könnte.

Einstellungen im Konfigurationsdialog des Mailprogramms (POP3/POP3s):
Incoming Mailserver / Posteingangsserver
POP3-Server: cech05.chm.tu-dresden.de
POP3-Port: 110 (995 im Falle von verschlüsseltem Zugriff via POP3s aka POP3-SSL*)
POP3-Username: username wie gewohnt
POP3-Password: Passwort wie gewohnt
Secure authentication:
Sichere Anmeldung:
Nein**
Outgoing Mailserver / Postausgangsserver
SMTP-Server: cech05.chm.tu-dresden.de
SMTP-Port: 25
* Üblicherweise wird die Portnummer im Dialogfeld automatisch geändert wenn man "Verschlüsselte Verbindung" anklickt
** Hier muß grundsätzlich "Nein" angegeben werden. CRAM-MD5-Authentifizierung wird nicht unterstützt und ist, ironischerweise; unsicherer als Passwortauthentifizierung über einen verschlüsselten Kanal (POP3s).

Achtung: Zugriffe von ausserhalb sollten immer verschlüsselt erfolgen, innerhalb des "Institutes" ist dies nicht notwendig (Performance).


IMAP

Bei Mailabruf via IMAP gilt im wesentlichen das gleiche wie oben, mit dem Unterschied, daß unverschlüsselter Zugang nicht mehr unterstützt wird. Für den verschlüsselten Zugriff gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: IMAP-TLS (manchmal auch als STARTTLS bezeichnet, bevorzugte Variante) und IMAP-SSL. Es gibt also zwei Varianten der Verschlüsselung, die sich lediglich im Zielport und im Protokoll des Verbindungsaufbaus unterscheiden. Die meisten Mailprogramme beherrschen beide Formen problemlos (PMail aka Pegasus Mail, Thunderbird, Mozilla, Opera, ...), lediglich Outlook (und Outlook Express) halten sich (wie üblich) nicht an die Standards und können mit Variante 1 (TLS) nicht sauber umgehen; von daher bleibt dort nur Variante 2 (SSL) ürig. Oder man wechselt zu einem anderen Mailprogramm, was ohnehin aufgrund der katastrophalen Sicherheitslage dringend angeraten wird (das untrennbare Gespann Outlook Express + Internet Explorer ist das Haupteinfallstor für Schädlinge aller Art schlechthin).

Einstellungen im Konfigurationsdialog des Mailprogramms (IMAP/IMAPs):
Incoming Mailserver / Posteingangsserver
IMAP-Server: cech05.chm.tu-dresden.de
   Variante 1: TLS (STARTTLS)
IMAP-Port: 143
Verschlüsselung: TLS (immer, nicht nur "wenn verfügbar")
   Variante 2: SSL
IMAP-Port: 993*
Verschlüsselung: SSL
   Beide Varianten
IMAP-Username: username wie gewohnt
IMAP-Password: Passwort wie gewohnt
Secure authentication:
Sichere Anmeldung:
Nein**
Outgoing Mailserver / Postausgangsserver
SMTP-Server: cech05.chm.tu-dresden.de
SMTP-Port: 25
* gleiche Fußnote wie oben. Verschlüsselung hier: SSL.
** s. gleiche Fußnote oben


Webmail

Das Webmail-Interface ist weltweit via https://cech05.chm.tu-dresden.de/ zu erreichen. Es erfolgt im Falle eines Falles eine automatische Weiterleitung von HTTP nach HTTPS, die Verbindung ist also grundsätzlich verschlüsselt.
Ein entsprechender Link von der "Instituts"seite aus wird verfügbar sein.
Um alle vorhandenen, neben den Standardfoldern (INBOX, Trash & Co) existierenden eigenen IMAP-Folder "zu sehen" muß man diese abonnieren ("subscribe"), genau wie bei normalem IMAP auch.


Samba/Netzlaufwerke

Der Zugriff auf die Home-Directories via Samba als Netzlaufwerk ist denkbar einfach. Im Windows-Explorer unter "Extras" den Punkt "Netzlaufwerk verbinden" anwählen, als Verbindungspfad (in manchen Dialogfenstern auch Ordner genannt) einfach
\\cech05\username eingeben und den Anmeldedialog mit Username und Passwort bestätigen.

Achtung: Für eine erfolgreiche Anmeldung ist ein Abgleich der Passwortdaten erforderlich. Dies passiert nach mindestens einer erfolgreichen Anmeldung via POP, IMAP, Webmail oder über einen SSH-Login.


Quotierung und Warnmails

Die Home-Directories und der Mail-Posteingang aller Nutzer liegen auf physikalisch getrennten Dateisystemen, welche unterschiedlich viel Platz bieten. Aus naheliegenden Gründen sind beide Dateisysteme quotiert, d.h. jedem Nutzer steht nur ein begrentzter Speicherplatz zur Verfügung. Posteingänge liegen dabei idR bei 500MB-1GB, HOME ab 5GB aufwärts.

Das System prüft den aktuellen Stand einmal tälich und versendet bei Überschreitung automatisch Warnmails mit dem Betreff "Over quota...". Diese Mails sind ernstzunehmen, insbesondere wenn sie den Posteingang ("INBOX") betreffen. Nach Überschreitung einer idR 7-tägigen Frist (geduldete Überschreitung) können keine Mails mehr zugestellt (d.h. empfangen) werden (genauer: eintreffende Mails werden abgewiesen!).

Abhilfe: Neben der regulären Bereinung des Posteingangs (Mails löschen) gibt es natürlich auch die Möglichkeit, Mails in andere IMAP-Ordner zu verschieben. Diese Ordner liegen auf dem HOME-Dateisysyem, welches wesentlich mehr Platz bietet als der Posteingang. Hierzu kann man einfach (üblicherweise per Rechtsklick auf den Mail-Account, z.B. in Thunderbird) neue IMAP-Unterordner anlegen. Diese werden automatisch abonniert.

Wichtig: In beiden Fällen (löschen und verschieben) muss der Posteingang "bereinigt" werden (ansonsten werden nur Löschvermerke gesetzt). Hierzu gibt es ein Kontextmenü in allen gängigen Mail-Clients, das per Rechtsklick auf den Posteingang aufgerufen werden kann. Hier dann "Diesen Ordner komprimieren" (oder vergleichbar) auswählen, fertig.


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